Meet & Greet
12. Dezember 2025

Große Resonanz zum jährlichen „Meet and Greet“ der Tumorakademie Südwestsachsen
Am 10.12.2025 trafen sich in Chemnitz Krebsspezialistinnen und -spezialisten aus Praxen und Kliniken der Region, Vertreter der onkologischen Zentren aus Zwickau und Chemnitz, Klinikgeschäftsführerinnen und -führer sowie Vertretungen der Berufsverbände und Politik, um über die Zukunft der onkologischen Versorgung der Region zu diskutieren.
Angesichts der Herausforderungen einer anstehenden Krankenhausreform und sehr vieler damit verbundener ungeklärter Themen stehen alle Leistungserbringer in der Region vor erheblichen Herausforderungen. Gleiches gilt für die noch immer nicht gesicherte Finanzierung von medizinischen Leistungserbringern und Fragen der Fort- und Weiterbildung. In seiner Key Note warb der kaufmännische Geschäftsführer des Klinikum Chemnitz Herr Jonas dafür, alle Kräfte in der Region zu bündeln und gemeinsam durch innovative neue Konzepte und Strukturen zum Treiber der Reform zu werden, anstatt sich treiben zu lassen.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion der Geschäftsführungen und Ärztlichen Direktoren aller Chemnitzer Kliniken und des Zwickauer Klinikums waren sich die Beteiligten einig in ihrem Wunsch und Willen, neue Wege zu gehen und innovative Konzepte für die Region zu entwickeln. Nur gemeinsam wird es in Zukunft möglich sein, die onkologische Versorgung in der Region auf einem Spitzenniveau und in der Fläche zu sichern und weiterzuentwickeln, bekräftigten Prof. Reske (Ärztlicher Direktor HBK Zwickau) und Prof. Wolz (Medizinischer Geschäftsführer Klinikum Chemnitz). Die beiden onkologischen Zentren der Region spielen dabei ebenso eine wesentliche Rolle, wie spezialisierte Leistungserbringer in Praxen und kleineren Kliniken. Neue Konzepte der intersektoralen Versorgung könnten dabei für kleinere Krankenhäuser sogar zukunftsweisend sein, unterstrich Frau Lohmann (Geschäftsführerin DRK Kliniken Chemnitz).
Auch in der zeitnahen Entwicklung von Weiterbildungsverbünden in der Region liegt ein Schlüssel zur Absicherung der qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region, ergänzte Dr. Rudolph (Ärztlicher Direktor Klinikum Bethanien Chemnitz).
Die Tumorakademie Südwestsachsen kann für diese Prozesse eine Plattform sein, die alle Beteiligten nutzen können. Eine für die gesamte Region aufgebaute Suchmaschine der Tumorakademie für Krebsbetroffene und Angehörige, als auch Leistungserbringer steht seit letztem Jahr zur Verfügung. Musik und Kulinarik sowie die traditionelle Kunstauktion mit Werken regionaler Künstlerinnen und Künstler rundete das Netzwerktreffen ab.
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